Hebammenprotest

#Elternprotest - Mother Hood

Übernahme der Kosten für Hebammen unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin sichern!

 

 

 

Für viele Hebammen lohnt sich der Beruf nicht mehr.

[bbgal=Fotogalerie] Diese Süßen durften Hebammen kennenlernen. Es lohnt sich zu kämpfen, damit der Start für unsere Kleinen leichter wird Die letzte Haftplichtversicherung hatte uns freiberuflichen Hebammen zum Juli 2015 gekündigt. Das bedeutete das komplette Aus für sämtliche Arbeit von Hebammen in der freien Praxis! Die von uns angebotene Geburtsvorbereitung, Geburtshilfe, Betreuung nach der Geburt und alle Kursangebote wären damit auf einen Schlag unmöglich gemacht! Nicht einmal eine Stillberatung oder eine Rückbildungsgymnastik ist ohne Versicherung außerhalb einer Klinik erlaubt. Durch unseren Gesundheitsminister wurde dieses zunächst für ein Jahr abgewendet. Das war aber auch das einzige für uns spürbare, was er in seiner Amtszeit für Hebammen und damit die Versorgung von jungen Familien getan hat.

Update: Bis 2021 sind die Hebammen weiterhin versichert, müssen aber dafür eine enorme Steigerung der Haftpflichtsumme  akzeptieren. Damit zahlt eine Hebamme, die außerklinische Geburtshilfe anbietet  7400 € Berufshaftpflicht im Jahr 2017. Bis 2021, steigt die Versicherung jährlich um ca 550 €. Diese Kosten betreffen Hebammen mit dem Angebot der außerklinischen Geburtshilfe.

Seit 2016 unterstützen uns die Krankenkassen mit der Übernahme eines Teilbetrages dieser Haftpflichtgebühren, die wir aber erst nach geleisteter Zahlung beantragen können und dieses auch nur, wenn eine Schwangere in unserer Geburtsbegleitung war. Eine Hebamme erhält rund 500 € für die Begleitung einer Hausgeburt. Für viele Hebammen hat sich dadurch gezeigt, dass wir uns die außerklinische Geburt nicht mehr leisten und sie damit nicht mehr anbieten können.

Durch aktuelle Schließungen vieler kleiner Kliniken aus wirtschaftlichen Gründen und der politischen Überzeugung, dass nur große Kliniken richtig arbeiten können, konzentriert sich die Geburtshilfe fast nur noch auf große Geburtszentren. 2000 Geburten im Jahr sind in diesen Häusern eher wenig. Da muß eine Hebamme pro Dienst schon mal vier / fünf Geburten begleiten. Ich glaube, jeder von uns kann sich vorstellen, was das für die Gebärenden und die Hebammen bedeutet. Auch dieser erschöpfende Zustand veranlasst viele Kolleginnen, den Beruf aufzugeben, oder dann zumindest nicht noch zusätzlich in der freien Praxis Wochenbettbetreuung anzubieten. Und was das bedeutet, merken hier im Raum Minden Lübbecke gerade viele Familien schmerzlich. Sie suchen eine Hebamme und finden keine mehr, die Zeit für Sie hat.

[bbgal=Fotogalerie] Diese Süßen durften Hebammen kennenlernen. Es lohnt sich zu kämpfen, damit der Start für unsere Kleinen leichter wird!

Bereits 2010 wurde die Berufshaftpflichtversicherung für freiberufliche Hebammen um mehr als 50% Prozent erhöht. Infolgedessen mussten mehr als 20% unserer Kolleginnen ihren Beruf aufgeben! Unsere Proteste fanden in der Bevölkerung viel Gehör und von vielen Seiten wurde uns Unterstützung zugesichert. An der finanziellen Situation der Hebammen hat sich aber seither wenig geändert. Umso wichtiger ist es nun, gemeinsam der Politik und den Krankenkassen die existenzbedrohende Situation begreiflich zu machen und unserem Protest Gehör zu verschaffen! Dafür bitten wir Sie sehr um Mithilfe! Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und tragen Sie dazu bei, [bbgal=Fotogalerie] Diese Süßen durften Hebammen kennenlernen. Es lohnt sich zu kämpfen, damit der Start für unsere Kleinen leichter wird! dass Frauen auch in Zukunft die Möglichkeit haben, Zuhause oder im Geburtshaus in vertrauter Atmosphäre ihre Kinder auf die Welt bringen zu können!

Sorgt für Euch, Eure Kinder, Eure Enkel. Damit Ihr und sie nicht ohne Hebamme, alleine durch die bewegende Zeit von Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach gehen werden!

Wir haben Wahl in diesem Jahr. Laden Sie sich einen der vorgefertigten Briefe von der Seite DHV, meine-natürliche-Geburt.de herunter und schicken ihn an Politiker, oder formulieren Sie selber einen.

 

[bbgal=Fotogalerie]Zeigen Sie Gesicht auf der Kampagnenseite www.unsere-hebammen.de

Wie können Sie uns Hebammen und der Zukunft junger Familien helfen?


- Schauen Sie auf der Kampagnenseite www.unsere-hebammen.de vorbei.

Zeigen Sie dort mit Ihrem Gesicht Ihre Unterstützung für unser Anliegen!

Melden Sie eine Unterversorgung an Hebammenhilfe!

Informieren Sie sich und tragen Sie sich in den Newsletter ein, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.



- Spenden Sie! Auch kleine Beträge sind gern genommen! Politische Arbeit kostet nicht zuletzt Geld. Unterstützen Sie unser Anliegen durch einen Betrag ihrer Wahl über http://www.hebammenfuerdeutschland.de/helfen-sie, bequem per Lastschrift, Visa, Mastercard, Paypal, Überweisung oder SMS.

[bbgal=Fotogalerie] Diese Süßen durften Hebammen kennenlernen. Es lohnt sich zu kämpfen, damit der Start für unsere Kleinen leichter wird! - Schreiben Sie einen Brief oder eine Email an Gesundheitsminister Gröhe, unsere Abgeordneten im Bundestag, Ihre Krankenkasse und den GKV-Spitzenverband. Beispielbriefe und Vorlagen finden Sie hier.

- Halten Sie sich auf dem Laufenden, indem Sie zum Beispiel den Newsletter von hebammenfuerdeutschland.de bestellen. Nehmen Sie an den in den Mails koordinierten Protesten teil! Ob Flashmob, Mahnwache, Fax-Proteste oder E-Mails an Politiker, die Möglichkeiten uns zu unterstützen sind vielfältig!

 

- Informieren Sie sich tiefgründiger über die Problematik und den Protest! Schauen Sie zum Beispiel auf folgenden Seiten vorbei und unterstützen Sie diese:

 

[bbgal=Fotogalerie] Diese Süßen durften Hebammen kennenlernen. Es lohnt sich zu kämpfen, damit der Start für unsere Kleinen leichter wird! - Klagen Sie Ihr Recht auf Hebammenversorgung ein! Nach dem Grundgesetz §50 SGB XII steht Schwangeren und Müttern ein Recht auf Hebammenhilfe zu. Weitere Informationen: